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Landsberger Straße

 

Ein neuer Bürokomplex in der Landsberger Straße im Stadtgebiet Laim soll mit umweltfreundlicher Kälte aus oberflächennaher Geothermie versorgt werden. Als Versorgungsunternehmen planen die Stadtwerke München daher die Erschließung des quartären Grundwassers mit einem Vertikalbrunnen und einem Horizontalbrunnen als Förderbrunnen sowie zwei Schluckbrunnen. Zu Spitzenlastzeiten wird ein Kältebedarf von max. 3 MW benötigt.

ERDWERK begleitet das Projekt der Stadtwerke München von Beginn an mit folgenden Planungs- und Beratungsleistungen:

- Konzeptplanung und Machbarkeitsprüfung auf Grundlage eines GIS-basierten Modells mit analytischen Berechnungen der erzielbaren Förder- und Schluckraten und konzeptueller Dimensionierung der Brunnen. Bei der Festlegung der Standorte wurden auch infrastrukturelle und bauliche Aspekte an der Oberfläche berücksichtigt. Ebenso war die Ausarbeitung eines Sondierungsprogramms Teil dieses Arbeitspaketes

- Weil die vorhandenen Daten eine große Unsicherheit bezüglich der hydraulischen Durchlässigkeiten aufwiesen, ließen die SWM an mehreren Pegeln Kurzzeitpumpversuche durchführen, die von ERDWERK begleitet und hydraulisch ausgewertet wurden

- Zur Simulation des Betriebs und Optimierung der bisher erarbeiteten Grundwasserleiters in Feflow (MIKE) und berechnete die Auswirkungen verschiedener Lastprofile über einen Zeitraum von 25 Jahren. Das Modell diente als Grundlage zur optimalen Auslegung der Anlage und für das Genehmigungsverfahren bei den Wasserrechtsbehörden

Über die weitere Umsetzung des Projekts entscheiden nun Verhandlungen zwischen den SWM und dem Kälteabnehmer.

SWM Fernkälte

3 MW
SWM
Laufend

48.144648, 11.493559

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