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Was ist Balneologie?

In der Balneologie erfolgt die Klassifizierung der Wässer in der Regel entsprechend der chemischen Inhaltsstoffe.

Als Mineralwässer wurden früher Grundwässer bezeichnet, deren Inhalt an gelösten Feststoffen ≥ 1.000 mg/kg beträgt. Heute werden auch Wässer mit geringerer Mineralisierung bei Erreichen bestimmter typisierender Grenzwerte als Mineralwässer anerkannt. Natürliche Mineralwässer haben ihren Ursprung in einem unterirdischen vor Verunreinigungen geschütztem Wasservorkommen und werden aus natürlichen oder künstlichen Quellen erschlossen. Sie sind von ursprünglicher Reinheit und besitzen bestimmte ernährungsphysiologische Wirkungen auf Grund ihrer Inhaltsstoffe.

Heilwässer sind Wässer, deren Inhalt an gelösten Feststoffen ≥ 1.000 mg/kg beträgt. Für die Klassifizierung werden alle Ionen herangezogen, deren Gehalt mindestens 20 meq% beträgt bzw. medizinisch wirksame Grenzwerte überschreiten. Die Typenbezeichnungen sind in den „Begriffsbestimmungen für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen“ festgelegt.

Nach Definition besitzen Thermalwässer Temperaturen von mindestens 20 °C. Solen z.B. sind Wässer mit einem NaCl-Gehalt über 14 g/kg. Wird ein Tiefengrundwasserleiter rein balneologisch genutzt, so ist eine Wiedereinbringung des abgenutzten Wassers in den Entnahmehorizont nicht erforderlich. Die Errichtung einer Förderbohrung ist daher ausreichend. In der Regel sind bei einer balneologischen Nutzung nur geringe Entnahmemengen notwendig, wodurch die Nachhaltigkeit des Wasserdargebotes nicht gefährdet sein sollte.

 

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