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Was wäre ein Kurort ohne sein Thermalwasser? Zur langfristigen Deckung des steigenden Thermalwasserbedarfs für die Therme in Bad Wörishofen entschied man sich 2004 für eine neue Thermenbohrung neben der bestehenden Therme.
2005  erreichte die Bohrung Wör GT2 schließlich die Zielteufe von
2.600 m im Malm-Tiefengrundwasserleiter. In einem Pumpversuch mittels Airliftverfahren wurde die Bohrung erst einmal gereinigt und hinsichtlich ihres potenziellen Dargebotes getestet. Im Anschluss erfolgte ein Langzeitpumpversuch, sowie eine Pilotphase, in der die Nachhaltigkeit der Schüttung unter Beweis gestellt werden konnten.

Sehr positiv stellten sich die lokalen geothermischen Verhältnisse heraus. Bei einem verhältnismäßig geringen Förderstrom während des Langzeitpumpversuches in der Größenordnung von 5 l/s konnte eine Temperatur am Bohrlochkopf von ca. 80 °C gemessen werden. Diese Temperatur liegt deutlich über der erwarteten Temperatur. Das Thermalwasser wird vor Einleitung in die Becken auf eine angenehme Badetemperatur heruntergekühlt.

 

80 °C
2.600 m TVD
Stadt Bad Wörishofen
2007

48.02092, 10.589659999

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