Glossar

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 A

Aquifer

Gesteinskörper, der geeignet ist, Grundwasser weiterzuleiten und abzugeben.

Der aus dem englischen Sprachraum stammende Begriff Aquifer wird in neuerer Zeit auch vermehrt im deutschen Sprachraum als synonym für Grundwasserleiter genutzt, obwohl der Begriff nicht in den Begriffsbestimmungen der DIN 4049 Teil 3 aufgenommen wurde, da er der Unterscheidung zwischen gesättigter und ungesättigter Zone nicht gerecht wird.

Als Gegenstück von einen von Aquiclude (Nicht-Leiter) bzw. Aquitard (Gering-Leiter). Bei der Abgrenzung der Begriffe Aquiclude, Aquifuge, Aquitarde und Aquifer wird oftmals die Wirtschaftlichkeit des Gesteinskörpers hinsichtlich der Wasserergiebigkeit mit einbezogen. Aquifere sind dann solche Gesteinskörper, die Grundwasser in wirtschaftlich bedeutsamen Mengen liefern.

Artesisch gespanntes Grundwasser

Gespanntes Grundwasser, dessen Druckspiegelniveau oberhalb der Geländeoberkante (Erdoberfläche) liegt und nach dem Anbohren von selbst ausläuft (artesischer Brunnen; Arteser)

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 B

Balneologie

Bäderkunde; Lehre von der therapeutischen Anwendung natürlicher Heilquellen.

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 C

Casing

Stahlrohre, mit denen das Bohrloch gesichert wird.

Cutting

Durch den Meißel zerkleinertes Gesteinsmaterial (auch Bohrklein genannt), dass durch die Bohrspülung an die Oberfläche gebracht wird. Es dient dem Geologen als Grundlage für die Beurteilung des geologischen Aufbaus entlang des Bohrlochs.

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 D

Diagenese

Verfestigung von lockerem (unkonsolidiertem) Sediment zu festem Gestein durch Kompaktion (zunehmender Auflastdruck und Temperaturerhöhung) und / oder Zementation (Lösung und Ausfällung von Bindemittel (Kalk, Silikat.) etc.)

Dogleg

Maß für die Stärke der Ablenkung entlang einer bestimmten Bohrstrecke (z.B. °/30 m).

Dolomit

Bezeichnung für ein magnesiumreiches Karbonatmineral MgCa(CO3)2. oder ein Gestein, das reich an Dolomitmineralen ist. Meist bilden sich die Dolomite sekundär aus ehemaligen Kalken. Häufig haben sie ein zuckerkörniges Erscheinungsbild. Durch die Umkristallisation entstehen oft Dolomitgesteine mit hoher Matrix-Porosität.

Dogger (b)

Mittlerer Zeitabschnitt des Jura, auch Mittlerer Jura oder Brauner Jura genannt. Dogger ß tritt als Sandstein in Erscheinung (oft Eisen-haltig, deshalb auch Eisensandstein genannt).

Dublette

Betrieb eines Entnahme- und Einleitungs- (bzw. Injektions-)brunnens.

Eine geothermische Dublette (oder Doublette) bezeichnet den Kreislaufbetrieb zur Nutzung hydrothermaler Energie, bestehend aus zwei Tiefbohrungen. Mit einer Förderbohrung wird dem Tiefengrundwasserleiter Thermalwasser entnommen, dessen Wärme z.B. an Wärmetauschern genutzt, und das Wasser anschließend durch eine Reinjektionsbohrung zur Erhaltung des Druckwasserspiegels wieder in denselben Horizont eingebracht. Ein Dublettenbetrieb ermöglicht eine wasserwirtschaftlich ausgeglichene Bilanz und somit eine nachhaltige Nutzung eines Tiefengrundwasserleiters. Sie ist daher bei einer hydrothermalen, energetischen Nutzung (mit Ausnahme von balneologischen Nutzungen) in Deutschland mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben.

Durchlässigkeit

Fluidspezifische bzw. hydraulische Leitfähigkeit eines Gesteins (s.a. Permeabilität, Kf-Wert)

Druckwasserspiegel

Der Malmtiefengrundwasserleiter ist ein gespannter Grundwasserleiter. Wird dieser Grundwasserleiter angebohrt, so stellt sich im Ausgleich zum hydrostatischen Druck ein Druckwasserspiegel in der Bohrung ein.

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 E

EGS

Enhanced Geothermal System; Geothermisches System, dass durch technische (Stimulations-)Maßnahmen wirtschaftlich nutzbar gemacht wird (sieh auch HDR).

EOB

End of Built up; Ende der Aufbaustrecke des Ablenkwinkels bei gerichteten Bohrungen.

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 F

Fazies

Bezeichnung für den Habitus, den ein Sediment bei seiner Bildung bezüglich seiner gesteinsspezifischen Eigenschaften oder durch bestimmte Fossilien erhalten hat. Dadurch können Rückschlüsse auf die bei der Ablagerung des Sediments herrschenden Bedingungen gezogen werden (z.B. Riffe). Die Haugsche Definition impliziert ebenfalls, dass sich mit der Veränderung eines Ablagerungsraumes in Raum und Zeit auch die Fazies entsprechend ändert.

Die Karbonatgesteine des Malms werden grob in Riff-, Massen-, Bank- und Schichtfazies unbterschieden. Daneben existieren regionalgeologische Unterscheidungen (Fränkische, Schwäbische, Helvetische Fazies).

Der Begriff Fazies beschränkt sich nicht nur auf sedimentäre Fazies, sondern umfasst auch die Beschreibung der Bildungsmillieus von magmatischen und metamorphen Gesteinen.

Fluid

Flüssige oder gasförmige Erscheinungsform der Materie (im Gesteinsporenraum des tieferen Untergrunds z. B. Wasser, Öl, CO2, Methan, etc.).

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 G

Geothermischer Gradient

thermischer Gradient, geothermische Tiefenstufe

die Änderung der Temperatur mit der Tiefe G = dT/dz (Wärmeleitungsgleichung). Horizontalgradienten in x- oder y-Richtung sind zunächst nur untergeordnet von Belang.

Der geothermische Gradient wird in °C/m, °C/100m oder °C/km angegeben. Der geothermische Gradient kann im Tiefenverlauf auch variieren (z.B. abhängig vom Wärmeleitvermögen der Gesteinsschichten, thermische Konvektion). In Südbayern tritt tendenziell ein durchschnittlicher geothermischer Gradient von ca. 3°C/100m in Erscheinung. Jedoch wird beispielsweise in einer Bohrung bei Altdorf nahe Landshut Bayerns höchster geothermischer Gradient von 12°C/100 m beobachtet.

Sedimentbecken werden anhand ihres geothermischen Gradienten in hypotherme (‚kalte’) und hypertherme (‚heiße’) Becken unterteilt.

 Grundwasserleiter

Gesteinsschicht, die geeignet ist Grundwasser weiterzuleiten und abzugeben und deren Hohlräume mit Wasser erfüllt sind.

Es wird je nach Matrix- und Hohlraumeigenschaften zwischen Poren-(z.B. Sand), Kluft- (z.B. Granit) und Karst-Grundwasserleiter (z.B. Kalk) unterschieden, allerdings treten häufig auch Mischformen in Erscheinung, z.B. tektonisch beanspruchte Riffkalke im Malm.

In tiefen Grundwasserleitern steht das Grundwasser bei Überdeckung mit geringleitenden Schicht(en) häufig unter Druck (= gespanntes Grundwasser). Nicht gespanntes, oberflächennahes Grundwasser wird als freies Grundwasser bezeichnet.

Ein Grundwasserleiter erstreckt sich im Gegensatz zu einem Aquifer nur über die gesättigte Zone, was zur Folge hat, dass beide Begriffe höchstens im Einzelfall als Synonyme gebraucht werden können. Man kann jedoch davon ausgehen, dass bei der Verwendung des Begriffs Aquifer im deutschsprachigen Raum ein Grundwasserleiter gemeint ist.

GOK

Geländeoberkante

Erdobefläche an der jeweiligen Lokalität; Ausgangsbezugsniveau bzw. Nullniveau für die Tiefenangaben einer Bohrung.

Im Gegensatz zum Meeresspiegel (NN bzw. NHN) eine relative Bezugsgröße.

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 H

HDR

Hot Dry Rock; Methode zur Wärmegewinnung aus heißem, nicht-Wasser-führendem Gestein; durch Einpressen von Wasser mit hohem Druck wird ein künstliches Kluftsystem erzeugt, in dem das Wasser dann Zirkulieren und die Wärme aufnehmen kann.

HFS

Hydraulic Frac Stimulation; Verfahren zur Aufweitung vorhandener Gesteinsklüfte

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 K

Kf-Wert

Durchlässigkeitsbeiwert; Parameter, der die hydraulische Durchlässigkeit des Grundwasserleiters mit dem Medium Wasser beschreibt (Einheit: in m/s, jedoch keine Geschwindigkeit!).

Karbonate

Gesteine, die durch biologische (Skelette abgestorbener Organismen), biochemische Vorgänge oder der Veränderung des Lösunggleichgewichts (Ausfällung von Calciumkarbonat (CaCO3) aus dem Meerwasser oder am Austrittsbereich von Quellen/Höhlen) gebildet und sedimentiert werden. Das Kalk-Kohlensäuregleichgewicht beschreibt, ob Kalk sich im Wasser auflösen kann oder ausgefällt wird.

Karst

Karst bildet sich in Gesteinen, die leicht chemisch angreifbar, d.h. löslich sind. Dies sind v.a. Karbonate, die von CO2 (Kohlensäure) gelöst werden können. Es existieren auch in Gips-Gesteinen Karst-Phänomäne (Sulfat-Lösung).

KOP

Kick Off Point (Beginn der Ablenkstrecke bei einer gelenkten Bohrung)

Kreide

Periode des Erdmittelalters (145 - 65 Ma); eingeteilt in Unter- und Oberkreide (kru, kro)

Kristallin

Meist magmatische oder metamorphe Gesteine. Das kristalline Basement (od. Grundgebirge) unterhalb Münchens (und dem Alpenvorland) besteht aus Graniten bzw. Gneisen des varizischen Gebirges, das vor etwa 350-280 Mio Jahren gebildet, später durch Erosion eingeebnet und im weiteren Verlauf der Erdgeschchte von mächtigen Sedimentablagerungen  überdeckt wurde.

Kernbohrung

Bohrung, die durch das Herausschneiden einer 0,5-3,0 m langen, zylinderförmigen Gesteinssäule (Bohrkern) die Aufstellung eines Bohrprofils zulässt, das die Mächtigkeit, die Ausbildung sowie die Aufeinanderfolge der stratigraphischen Schichtglieder des durchbohrten Gesteinskörpers im Detail erschließt.

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 M

Malm

Jüngster Zeitabschnitt des Jura, vor etwa 160–145 Ma. Auch Oberer oder Weißer Jura genannt (Abkürz.: jo, w). Malm ist eine veraltete Abschnittsbezeichnung des Oberjura, die heute lediglich im Rahmen einer lithostratigraphischen bzw. chronostratigraphischen Untergliederung Verwendung findet. Umgangsprachlich wird der Obere Jura aber nach wie vor häufig mit Malm gleichgesezt.

In Gebiet Süddeutschlands kam es in dieser Zeit in einem flachen Schelfmeer zur Ablagerung der Karbonate, die heute Ziel der hydrothermalen Geothermie-Projekte sind, da dieses bis zu 600 m mächtige Karbonatgestein häufig stark wasserführend ist. Traditionell ist der Malm in Deutschland in sechs Stufen (alpha bis zeta) unterteilt, international durch die Stufen Oxford, Kimmeridge und Tithon gegliedert.

Mikroseismizität

Nicht bis kaum spürbare Erschütterungen des Erdbodens (Magnitude < 2). Bei der geothermischen Nutzung lassen sich mikroseismische Ereignisse als Folge von Hochdruckstimulationen (MHS) oder vereinzelt auch bei der Reinjektion von Thermalwasser durch Seismometer z.T. beobachten.

MD (Measured Depth)

Gemessene Bohrtiefe bzw. Bohrstrecke

Bei abgelenkten Bohrungen größer als die tatsächliche vertikale Tiefe (TVD - true vertical depth)

MHS

Massive Hydraulische Stimulation (zur Erzeugung eines HDR-Kluftsystems)

Molasse

= vor-Orogene-Beckensedimente

molasse: weich (frz.-schwz.)

Regionalgeologische Bezeichnung für die tertiären Sedimente des nord-alpinen Vorlandbeckens (‚Molasse-Becken’). Besteht vorwiegend aus Sedimenten wie Konglomeraten, Mergelstein, Sandstein und Tonstein, die überwiegend Abtragungsschutt der Alpen enthalten. Synonym wird auch als Kurzform für das Molasse-Becken gebraucht. Weltweit verwendeter Bergriff für vergleichbare Sedimentationsräume.

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 O

Open hole

Offenes Bohrloch; ist das Gestein um die Bohrung standfest, so kann dieser Bereich als open hole-Erschließung belassen werden. Ansonsten wird das offene Bohrloch abschnittsweise durch einzementierte Stahlrohre bzw. im Reservoir durch geschlitze oder gelochte Stahlrohre (Casing) gesichert.

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 P

Permeabilität

Fluid-Durchlässigkeitsvermögen eines Gesteins (in mD)

Preventer

Sicherheitsvorrichtung zur Absperrung des Bohrloches, um ein unkontrolliertes Austreten von unter hohem Druck stehendem Thermalwasser, Öl oder Gas aus der Bohrung zu verhindern. System beinhaltet mindenstens drei Schließorgane als so genannte Ring- oder Backenpreventer.

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   Q

Quartär

Jüngster Zeitabschnitt der Erdgeschichte bis zur Gegenwart. (2,6 Mio Jahre bis heute). Das Zeitalter umfasst die nach Ende des Tertiärs eintretenden Vereisungsereignisse (Eiszeiten) sowie den Entwickungszeitraum des modernen Menschens.

Das Quartär wird in das Pleistozän und in das Holozän (bis heute anhaltende Zeitspanne nach der letzten Eiszeit) untergliedert. Im Alpenvorland wurden während des Quartärs vorwiegend Moränenmaterial, Schotterflächen und Lösslehme abgelagert.

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 R

Ringraum

Bereich zwischen Bohrlochwand und Casing.

Ruhewasserspiegel

Statischer Grundwasserspiegel in der Bohrung (z.B. nach Pumpenstop); im Gegensatz zum dynamischen Spiegel bei Pumpenbetrieb.

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 S

Sedimentation

Ablagerung von Gesteinspartikeln oder biol.-chem. Ausfällung; die so entstandenen Gesteine werden als Sedimente bezeichnet.

Spülungsverlust

Beim Anbohren von Klüften, Hohlräumen oder porösem Gestein mit guter Fliud-Wegigkeit, fließt die im Bohrloch zirkulierende Spülflüssigkeit unter Druckabfall aus dem Bohrloch in die Gesteinsformation.

Stratigraphie

Zeitliche Einordnung der Gesteine unter Betrachtung all ihrer organischen und anorganischen Merkmale und Inhalte. Die Eindordnung erfolgt entweder relativ (im Vergleich zu anderen Gesteinsablagerungen) oder absolut (nach Datierungsmethoden z.B. über bestimmte Isotopenverhältnise).

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 T

Tertiär

Zeitalter der Erdneuzeit (ca. 65 - 2,6 Mio Jahre). Im Alpenvorland bildete sich in dieser Zeitspanne das Molassebecken, im Westen Deutschlands bildete sich der Rheingraben. In beiden Senkungszonen wurden mächtige Sedimentabfolgen abgelegert. Auch der Meteoriteneinschlag im Nördliger Ries fand in dieser Zeitepoche statt (ca. 15 Mio Jahre).

In der derzeit offiziell gültigen internationalen stratigraphischen Nomenklatur wird der, aus der historischen Geologie stammende Begriff "Tertiär" nicht mehr verwendet. Stattdessen werden das Paläogen (65-23 Mio Jahre) und das Neogen (23 -2,6 Mio Jahre) als eigenständige Zeitperioden definiert. In der Praxis findet jedoch nach wie vor der Begriff "Tertiär" weitverbreitet Verwendung.

Teufe

Teufe ist ein bergmännischer Ausdruck für Tiefe oder Tiefenlage; z.B. ist die Lagerstättenteufe die Tiefenlage der Lagerstätte. Teufe ist der Abstand eines Punktes im Untergrund von der Geländeoberkante oder von Normal(höhen)null (NN, NHN). Ewige Teufe bedeutet nach unten unbegrenzt, z.B. kann ein Grubenfeld bis in ewige Teufe reichen, d.h. die Abbaurechte sind nach unten unbeschränkt. Der Begriff wird häufig verbal mit Vorsilbe benutzt, z.B. Abteufen einer Bohrung oder eines Schachtes.

TVD

(True Vertical Depth)

 Tatsächliche vertikale Tiefe. Bei abgelenkten Bohrungen immer kleiner als die Bohrtiefe (MD - measured depth).

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 V

Vibroseismische Untersuchung

Seismische Untersuchung, bei der ein oder mehrere in Reihe geschaltete spezielle Fahrzeuge (vibrator trucks) über eine Bodenplatte synchron Schallsignale in den Untergrund leiten. Durch an der Erdoberfläche verlegte Geophonketten, werden die an Schichtgrenzen von Gesteinen reflektierten Schallsignale registriert und in aufwändigen Rechenverfahren zu einem Bild des Untergrunds zusammengefügt.

Wegen der großen Flexibilität und der Möglichkeit diese Methode beispielsweise auch in dichter besiedelten Gebieten einzusetzen, hat die Vibroseismik die ehemals häufig eingesetzte Sprengseismik mittlerweile fast verdrängt. 

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